Aufgrund der unsicheren Wetterlage musste der geplante Diakoniegottesdienst kurzfristig vom Rathausplatz vor der Kulturhalle in die evangelische Kirche Wilferdingen verlegt werden. Diese Entscheidung erwies sich als richtig und trug dazu bei, dass der Gottesdienst in würdigem und feierlichem Rahmen in einer gut gefüllten Kirche stattfinden konnte.

Musikalisch wurde der Gottesdienst eindrucksvoll von den vier Remchinger Posaunenchören umrahmt. Die Gemeinde stimmte kräftig in die mit viel Gespür ausgewählten Lieder mit ein. Ein herzlicher Dank gilt den Musikerinnen und Musikern für die feierliche Gestaltung.

In seiner ansprechenden Predigt zu Christi Himmelfahrt fesselte Peter Bauer die Zuhörenden. Dabei stellte er heraus, dass Jesus jeden einzelnen Menschen im Blick hat – heute und im Hier und Jetzt. Jesus Christus ist nicht fern, sondern nimmt die Menschen hinein in die Beziehung zum Vater. Seine Nähe wird dabei besonders im Alltäglichen erfahrbar – dort, wo Gott mitten im Leben gegenwärtig ist, wie es auch in der Arbeit der Diakoniestation Tag für Tag spürbar wird.

Mitarbeiterinnen sowie Mitglieder des Vorstandes der Diakoniestation Remchingen gestalteten das Rahmenprogramm des Gottesdienstes engagiert mit und trugen so zum Gelingen dieses besonderen Gottesdienstes bei.

Das Opfer des diesjährigen Diakoniegottesdienstes wird in voller Höhe für die die Arbeit von „Lifegate“ eingesetzt. Diese Einrichtung in Beit Jala bei Bethlehem leistet wertvolle Arbeit für behinderte palästinensische Kinder und Jugendliche. Trotz der schwierigen Lage durch den anhaltenden Krieg im Nahen Osten kann die Betreuung der Kinder sowie die Arbeit in den Werkstätten, der Bäckerei und Wäscherei weitergeführt werden. Allerdings fehlen derzeit die Gäste im angeschlossenen Gästehaus, was die finanzielle Situation erheblich belastet. Mit dem Opfer möchte die Diakoniestation die Verantwortlichen von Lifegate stärken und ermutigen. Wir danken sehr herzlich für die eingelegten Gelder in Höhe von 1.162,33 €.

Im Anschluss an den Gottesdienst bestand die Möglichkeit, Olivenöl und selbstgemachte Spültücher zugunsten von „Lifegate“ zu erwerben – ein Angebot, das gerne angenommen wurde. Wer die Arbeit auch weiter unterstützen möchte, darf gerne Olivenöl und Spültücher auch in der Diakoniestation „erwerben“.

Ein herzlicher Dank gilt allen Mitwirkenden, sowohl im Vorder- als auch im Hintergrund (Technik, Ton, Live-Stream, Kirchendienerin …), die zu diesem gelungenen Diakoniegottesdienst beigetragen haben. Bereits heute laden wir herzlich zum nächsten Diakoniegottesdienst am 16. August 2026, dann hoffentlich wieder auf dem Rathausplatz, herzlich ein.