Jobs, FSJ & Ehrenamt

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, sich zu engagieren. Eine Möglichkeit ist, einen Job zu finden, der etwas zurückgibt. Eine andere Möglichkeit ist, sich ehrenamtlich zu engagieren. In der Diakoniestation Remchingen gibt es viele Möglichkeiten, sowohl für Jobs als auch für Freiwilligenarbeit. 

Ihre Möglichkeiten

Stellen in der Diakonie

Stellen in der Diakonie

Sie möchten bei der Diakonie arbeiten? In unserer Stellenbörse finden Sie alle freien Stellen in unserer Einrichtung. 

 

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FSJ oder BFD

FSJ oder BFD

Du möchtest Dich in einem freiwilligen sozialen Jahr einbringen?
Abwechslungsreiche, vielfältige Aufgaben, auf Deine Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmt, kannst Du bei uns erleben.  

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Ehrenamt

Ehrenamt

In der Diakoniestation engagieren sich ca. 170 ehrenamtliche Mitarbeitende in unseren ver­schiedenen Angeboten wie Nachbarschaftshilfe, Kleiderläden, Tafelladen Remchingen, Treffpunkt B und der Veeh-Harfen-Arbeit. 

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Unsere Stellenangebote

Aktuell offene Stellen:

Alltagsbegleiter Senioren (m/w/d) in Voll- und Teilzeit

Ab sofort suchen wir Alltagsbegleiter/ innen in Voll- und Teilzeit für unsere neue Wohngemeinschaft in der Albstrasse.

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Katrin.bauer@diakonie-remchingen.de

Freiwilligendienst – FSJ oder BFD

Du möchtest Dich in einem freiwilligen sozialen Jahr einbringen?

Über unseren Dachverband, dem Diakonischen Werk Baden nimmst Du am Programm „Ran ans Leben“ teil. Abwechslungsreiche, vielfältige Aufgaben, auf Deine Bedürfnisse und Fähigkeiten abgestimmt, kannst Du bei uns erleben. Beispiele:

  • Du fährst gerne Auto? - kleinere Fahrdienste für unsere Senioren sind garantiert!
  • Du begleitest gerne Senioren bei Spaziergängen oder verbringst gerne ein paar Stunden mit Ihnen? – unsere Kunden freuen sich auf Dich!
  • Du möchtest Dich mit kleineren Hilfstätigkeiten einbringen? – ein schönes, breites Aufgabenspektrum wartet auf Dich!

Natürlich hast Du immer eine Ansprechpartnerin, die Dir bei Fragen zur Seite steht. Fortbildungen über das Diakonische Werk Baden, Versicherungsschutz und Taschengeld sind garantiert.

Erfahrungsberichte

 

Ehrenamt

In der Diakoniestation engagieren sich ca. 170 ehrenamtliche Mitarbeitende in unseren ver­schiedenen Angeboten wie Nachbarschaftshilfe, Kleiderläden, Tafelladen Remchingen, Treffpunkt B und der Veeh-Harfen-Arbeit. Wir sind Mitglied in der Alzheimer Gesellschaft Baden-Württemberg.

Sie alle tragen dazu bei, dass unsere Gesellschaft durch dieses ehrenamtliche und freiwillige Engagement eine unbezahlbare Aufwertung und Bereicherung erfährt. Wertschätzung und Anerkennung unserer ehrenamtlich Mitarbeitenden ist für uns wichtig und selbstverständlich. Daher gehört für uns von Beginn einer Mithilfe dazu:

  • Hauptamtliche Fachkraft als Ansprechpartnerin
  • Grundschulung, regelmäßiger Erfahrungsaustausch, Fortbildungen
  • Aufwandsentschädigung in der Nachbarschaftshilfe
  • Haftpflicht- und Unfallversicherung
  •  Jahresfeiern

Probieren Sie es aus, wir freuen uns über Ihr Interesse! Denn, die Rückmeldungen unserer Ehrenamtlichen lauten: „soziales Ehrenamt bereichert, stiftet Sinn, fördert Kontakte und macht Freude.“

Statements Ehrenamt

 

 

Katrin.bauer@diakonie-remchingen.de

Statements Ehrenamt

Statements Pflege

Erfahrungsberichte von unserem Team

Anna

Freiwilliges Soziales Jahr

Meine FSJ Erfahrungen

Meine Arbeitsbereiche sind vielfältig.

Im Büro habe ich die Aufgaben: Verordnungen abzuholen, Briefe zu kuvertieren und dann zu verteilen, Tätigkeitsnachweise einzusortieren und aktuell habe ich auch die Aufgabe beim Testen, die Tests zu Dokumentieren. Wenn ich morgens im Büro bin habe ich auch noch die Aufgabe den Menschen, die man zuhause unterstützt, das Frühstück und Mittagessen zu machen. 

Freitags habe ich auch die Aufgabe mit einer Person zu Hause Gymnastik zu machen. Dienstags Mittag bin ich entweder in der Tafel in Singen und helfe dort mit, dass heißt an der Kasse oder im Lager oder ich bin in der Kleiderstube und kontrolliere dort die Impfnachweise der Leute und helfe die Klamotten zu sortieren.

Dann werde ich auch in der Demenz-WG in Nöttingen eingesetzt. Dort lese ich dem Menschen etwas vor, zum Beispiel aus einem Buch oder aus der Zeitung. Dann spiele ich mit den Menschen etwas, wie zum Beispiel Mensch-Ärger-Dich-Nicht, Halma oder mit dem Ballon. Ich rede mit den Menschen auch über aktuelle Themen und das Wetter. Außerdem singe ich mit den Menschen auch, zum Beispiel Weihnachtslieder.

 

Luisa Müller

Freiwilliges Soziales Jahr

Mein FSJ bei der Diakoniestation Remchingen

Ich erinnere mich immer wieder gerne an mein FSJ bei der Diakoniestation Remchingen zurück. Durch die vielfältigen Aufgabengebiete war kein Tag wie der andere und brachte neue Erlebnisse mit sich. Die Möglichkeit so vielen und auch unterschiedlichen Menschen zu begegnen und helfen zu können und die Dankbarkeit der Menschen zu erfahren, schaffte viele tolle Erinnerungen. So ist es immer wieder schön jemanden aus der FSJ-Zeit zu treffen, sei es von den Mitarbeitern oder den Patienten. Ich durfte einiges lernen und daran persönlich wachsen, wofür ich sehr dankbar bin. Ein solches FSJ bei der Diakoniestation Remchingen kann nur herzlich empfehlen!

 

Nathalie Rothweiler

Freiwilliges Soziales Jahr

Ein Tag in der Demenz-WG aus der Sicht des FSJ-lers

Mein Tag beginnt um 8Uhr. Wenn ich zur Tür hineinkomme, sitzen meistens schon zwei Bewohnerinnen, Frau G. und Frau H., am Frühstückstisch. Ein normales „Guten Morgen“ zu Frau H., ein etwas lauteres zu Frau G., beide grüßen freundlich zurück, bevor Frau G. auch schon aufspringt, um nachzusehen ob ihr „Has“ noch da ist. Wie jeden Morgen, zeige ich ihr, dass ihr dicklicher Stoffhase immer noch auf ihrem Sessel im Wintergarten sitzt und auf sie wartet. Bis dahin habe ich auch die Alltagsbetreuerin, die zu dieser Zeit sowieso meistens entweder mit am Frühstückstisch sitzt oder in der (Wasch-)Küche tätig ist, das erste Mal gesehen und gesprochen. 

 

Ich gehe hoch zu Herr R. und mache ihm sein Frühstück, während wir über das Wetter, Handball oder die weiblichen WG-Bewohnerinnen reden. Den weiteren Morgen verbringe ich wieder unten beim Frühstück. Nach und nach kommen alle Bewohner und bedienen sich entweder selbst am Frühstückstisch oder bekommen schon ein von mir oder der Alltagsbetreuerin vorab geschmiertes Brot und einen Tee/Kaffee eingeschenkt. Ich lese aus der Zeitung vor oder wir unterhalten uns einfach so über diverse Sachen oder darüber, was gerade so ansteht. Mit der Alltagsbetreuerin kläre ich, was es im Haus für Aufgaben gibt. Muss gesaugt werden? Abgestaubt? Fenster geputzt? Soll ich mit Frau U. ins Dorf und kurz zum Metzger und Bäcker, um ein bisschen zu spazieren und bei den uns schon gut bekannten Verkäuferinnen einzukaufen? Muss Frau B. von der Wohnung oben wohin gefahren werden? An manchen Tagen kommt sehr viel zusammen und man ist viel beschäftigt und „wuselt“ überall herum. An anderen kann man sich ganz den Bewohnern widmen und mit ihnen Ball spielen (sehr beliebt!), ihnen aus einem Büchlein vorlesen (wir haben einige gute, speziell für Menschen mit Demenz), ein Gesellschaftsspiel spielen und z.B. von Frau L. das fünfte Mal in Folge bei Rummikub geschlagen zu werden (sehr deprimierend für den FSJler). Geht es dann auf das Mittagessen zu, helfe ich der Köchin beim Tisch decken, anrichten und austeilen. Während manche (Frau S.) schon sehnsüchtig am Tisch auf das Essen warten, werden die anderen aus dem Wintergarten oder Zimmern gerufen und geholt. Nach dem kurzen Tischgebet essen wir gemeinsam, bzw. helfen den Bewohnern, die es brauchen, beim Essen und Trinken. Nach dem Mittagessen und Nachtisch, kehrt die Mittagsruhe ein. Wir räumen das Geschirr ab, während die Pflege Medikamente verteilt und ein paar Bewohner ins Bett bringt.

-          Mittagspause    -

Nach einer Stunde bin ich als FSJler wieder startbereit. Anders die Bewohner. Sie ruhen/schlafen noch. Dies ist die ruhigste Zeit. Nur Frau S. ist meistens schon wieder auf den Beinen. Ich drehe dann mit ihr schon eine Runde oder wir machen zusammen Kreuzwortspiel – mehr oder weniger ernsthaft. Die Ruhe im Haus endet spätestens um 14.30Uhr. Dann werden nämlich die ersten von der Alltagsbetreuerin wieder aus dem Bett geholt und ich decke den Kaffeetisch, richte Kuchen/Kekse/Obstsalat auf Tellerchen. Währenddessen und danach unterhalte ich mich mit den Bewohnern im Wintergarten und plane unseren Spaziergang. Denn wenn nicht gerade mit der Veeh-Harfenspielerin gesungen wird, zusammen Gymnastik gemacht wird oder Besuch (sowohl Angehörige als auch Ehrenamtliche) kommt, gehe ich mit allen Motivierten durch die Nachbarschaft oder ins nahegelegene Feld hinaus zum Spazieren. Nach dem gemeinsamen Kaffee können es manche kaum erwarten ihren Rollator, ihre Schuhe und die Tasche zu schnappen und sich auf den Weg zu machen. Nicht selten darf auch der Has von Frau G. im Rollatorkörbchen mitfahren. Wenn wir wieder zurückkommen und alle wieder ihre Jacken aus- und Hausschuhe anhaben, müssen wir uns erst einmal alle wieder von den Strapazen erholen. Zu dieser Zeit sitzen dann fast alle im Wintergarten. Ich schenke allen etwas zum Trinken ein und trage es hinaus, wo es schon sehnlichst erwartet wird. Man hört gelegentlich ein „Die frische Luft tat jetzt wirklich gut“ oder ein „Ach, war das jetzt schön!“ So lassen wir den Nachmittag zusammen ausklingen bis ich um 17Uhr langsam meine Sachen zusammen packe und mich verabschiede. „Brav bleiben!“, ruft es mir noch scherzend nach. „Immer, Frau U.!!“