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Veranstaltungen

Jubiläum 2018

Jubiläum 2018

 

Demenz Wohngemeinschaft Nöttingen

Demenz WG fertig

Wohngemeinschaft Demenz

„Möchten Bewohnern nicht nur Zimmer, sondern Zuhause und Alltag geben“

Nöttinger Demenz-WG ab Januar bezugsfertig: Suche nach Mitarbeitern und Ehrenamtlichen

Zweieinhalb Jahre nachdem der Remchinger Diakonie-Vorsitzende Karl-Heinz Stengel die Pläne für das visionäre Projekt einer Demenz-WG auf den Tisch gelegt hatte, nimmt das intensiv umgebaute Gebäude am Nöttinger Brunnhäldenweg mehr und mehr Gestalt an. Im Innern sind die Gipser-, Installations- und Trockenbauarbeiten abgeschlossen, außen die neuen Wasserleitungen verlegt und die Wände erstrahlen Stück für Stück in neuem Glanz. 

„Wir möchten den späteren acht Bewohnern nicht nur ein Zimmer und pflegerische Versorgung bieten, sondern ein Zuhause und einen Alltag in Gemeinschaft“, verdeutlicht Stengel das Konzept, „Das bedeutet: Wohnen hat Vorrang vor Pflege und das Leben in der WG bietet ein hohes Maß an Selbstständigkeit und Lebensqualität, der Alltag wird nicht für die Bewohner gestaltet – sondern mit ihnen.“ So dürfen die Bewohner in der Hausgemeinschaft, die sie zusammen mit Betreuungskräften bilden, beispielsweise beim Kochen in der geselligen Wohnküche, bei kleinen Gartenarbeiten draußen oder im Wintergarten mit anpacken – je nach individuellen Fähigkeiten. Dazu gehört auch die Gestaltung des eigenen Zimmers.

Auch Angehörige sollen fester Bestandteil des Betreuungskonzeptes sein, das die Verantwortlichen der Diakoniestation nun vorgelegt haben. „Von Anfang an war es uns wichtig, die Wohnplätze zu einem bezahlbaren und mit dem Altenpflegeheim vergleichbaren Preis anbieten zu können. Wir werden dies mit der jetzigen Kalkulation auch schaffen“, zeigt sich Stengel optimistisch. Eines ist dabei ganz klar: Die alternative WG, die die Station alleine beim Erwerb und Umbau rund 1,2 Millionen Euro gekostet hat und nach wie vor auch im weiteren Umkreis als zukunftsweisendes Modellprojekt gilt, funktioniere nur durch vielfältige Unterstützung. Die 24-stündliche Betreuung stellt für die Station durchaus eine Herausforderung dar – die sie jedoch aus Freude und Überzeugung sowie im Vertrauen auf tatkräftige Spenden und Mitarbeit angehen wolle. „Die Möglichkeiten, sich als Mitarbeiter oder Ehrenamtlicher einzubringen, sind vielfältig: von der Nachtwache bis zum Spazierengehen oder Musizieren“, erklärt auch Edith Huber vom Leitungsteam der Diakoniestation, „In vielen Bereichen braucht man gar keine Vorerfahrungen, da zugleich professionell fortgebildete Alltagsbegleiterinnen zur Verfügung stehen.“ Huber freut sich, das Projekt in die Tat umzusetzen: „Das Thema Demenz wird immer wichtiger und oft fordert es die Angehörigen physisch und psychisch enorm, einen an Demenz erkrankten Menschen alleine zu Hause zu pflegen.“ Dabei behalte auch ein Altenpflegeheim zukünftig ganz klar seine Berechtigung: „Aber wir werden daneben immer mehr individuelle zusätzliche Formen der Betreuung und Pflege brauchen, um den Entwicklungen gerecht zu werden.“ 

Ab Januar soll die Nöttinger Demenz-WG bezugsfertig sein. Zuerst sollen die Remchinger die Chance haben, das Angebot der Demenz-WG zu nutzen, dann auch Interessierte über die Gemeinde hinaus. Am Bezug und der Mitarbeit Interessierte können sich bei Edith Huber (Telefon 07232-369314) melden. Im Herbst sind ein Tag der Offenen Tür sowie eine Spendenaktion zur Gestaltung der Gemeinschaftsräume geplant. 

Kuratoriumssitzung 2016

 

Kuratorium 2016

Erfolgreicher Start Demenzwohngruppe

 

Aktionstag

am 26. September 2015

11:00 bis 16:30 Uhr

Kulturhalle Remchingen

 

Mehr Informationen finden Sie in unserem Flyer

 

2015-Aktionstag Flyer

 

 

 

Herzliche Einladung

zur

Informationsveranstaltung zum Thema

„Alternative Wohnformen – ambulant betreute Wohngemeinschaft für an Demenz Erkrankte“

am Mittwoch, 25. März um 19.00 Uhr

im Löwensaal in Nöttingen

 

Das Leben mit einer Demenz ist nicht nur ein großer Einschnitt, sondern auch eine gewaltige Herausforderung. Die meisten Betroffenen wollen, auch wenn sie pflegebedürftig werden, zu Hause wohnen bleiben. Der Alltag wird zu einer ständigen Herausforderung und ist oft begleitet von einer immer stärkeren sozialen Isolation. Neben der Versorgung durch Angehörige und einem ambulanten Dienst im gewohnten Zuhause kann für ein selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Leben auch der Umzug in eine ambulant betreute Wohngemeinschaft in Frage kommen.

An diesem Abend wird Frau Monika Weis, Einrichtungsleitung von Vita Vitalis (ambulant betreute Wohngemeinschaft Hockenheim) von ihren Erfahrungen berichten und Grundlageninformationen geben. Im Anschluss wird es genügend Zeit für Nachfragen und zum Austausch über diese alternative Wohnform geben.

Veranstalter sind die Netzwerkpartner:

  • Diakoniestation Remchingen
  • Altenpflegeheim Remchingen
  • Gemeinde Remchingen
  • Politische Fraktionen der Gemeinde Remchingen
  • Beratungsstelle für Hilfen im Alter

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Bei Fragen können Sie sich gerne an die Diakoniestation Remchingen Tel. 3693-0 wenden.

 

Gefördert vom:

(Logo Bundesministerium für…)

 

 

 

 

Weihnacht NBH 2014Pressemitteilung Start

 

Herzliche Einladung zu zwei besonderen Fachvorträgen!

 

"Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung"

"Erbschaft und Testament“

 

Der CVJM-Landesverband Baden e.V. bietet in Kooperation mit der Diakoniestation Remchingen und der Deutschen Interessengemeinschaft für Erbrecht und Vorsorge e.V. zwei interessante Fachvorträge à Dauer jeweils ca. 2 Stunden

 

Fachvortrag 1:

„Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“

Donnerstag, 24. Okt. 2013, 19.00 Uhr

 

Fachvortrag 2:

„Erbschaft und Testament“

Donnerstag, 14. Nov. 2013, 19.00 Uhr

 

Herzlich eingeladen sind alle Interessierten. Der Eintritt ist kostenfrei. Um Anmeldung zur besseren Planung wird gebeten. Die Veranstaltungen finden statt in der

Diakoniestation Remchingen,

San Biagio Platani Platz 9 in 75196 Remchingen-Wilferdingen,

.

Anmeldeschluss ist jeweils eine Woche vor dem jeweiligen Termin.

 

Der Referent:

 

Jan Bittler

Jan Bittler, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Erbrecht, wird diese Vorträge halten. Als Mitautor juristischer Fachbücher ist er Referent für erbrechtliche Fortbildungen von Rechtsanwälten, Notaren und Steuerberatern. Zudem ist er als Geschäftsführer der Deutschen Vereinigung für Erbrecht und Vermögensnachfolge e.V., der führenden deutschen Vereinigung der im Erbrecht spezialisierten Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater, tätig.

 

 

Weitere Auskünfte und Anmeldung bei:

 

–        Stefan Pailer, Tel.: 07232-79536,

 

–        Edith Huber, Tel.: 07232-369314,

 

–        CVJM-Landesverband Baden e.V.


 

Diakonie feierte 20-jähriges Bestehen

Remchingen wg.

Am 6. Mai 1993 gründeten die evangelischen Kirchengemeinden Wilferdingen, Singen und Nöttingen als Träger die Diakoniestation Remchingen. In der Darmsbacher Straße konnten von der Gemeinde Räume angemietet werden. Nun 20 Jahre später kann diese Einrichtung auf eine rasante Entwicklung zurück blicken und ist sich der Wertschätzung der Bürger sicher, wie an der hohen Akzeptanz und Spendenfreudigkeit zu erkennen ist. Zur Kranken- und Altenpflege kam der Kleiderladen, im Neubau der Diakoniestation der Treffpunkt B, Nachbarschaftshilfe, Betreutes Wohnen, das Veeh-Harfenorchester und die Remchinger Tafel hinzu.

Mit einem ganz besonderen Konzert und außergewöhnlichen Instrumenten, „Wahrscheinlich ist es Weltpremiere“, so Vorsitzender Karl-Heinz Stengel, begann das Geburtstagsfest in der Kulturhalle am Samstag. Das Veeh-Harfen Orchester und der Musikverein spielten zusammen und im Wechsel und bescherten den Besuchern in der voll besetzten Kulturhalle ein unvergessliches Klangerlebnis. Durch die Geschichte der Musikstücke führte Vorstandsmitglied Jeff Klotz. Unter die Haut ging das von Samira Brosi und Tatjana Roser gesungene Halleluja von Leonard Cohen. Da es für die Veeh-Harfen im Zusammenspiel mit Bläsern keine Noten gab, arrangierte Roland Eberle, Dirigent des Musikvereins die Stücke neu, unterstützt von Anke Spiller. Diese in Notenlinien verfassten Stücke mussten wiederum für die Vertikalausrichtung der Noten für Veeh-Harfen von Linde Walch umgesetzt werden. Vom Ergebnis war das Publikum begeistert und jubelte den Musikern zu.

 

Benefizkonzert

 

Im zweiten Teil unterhielten die Vocal Fays mit Songs aus dem Pop-, Swing- und Gospelbereich. Da durfte auch das berühmte „Oh Happy Day“ nicht fehlen. Auch der Zusammenklang der Vocal Fays mit den Veeh-Harfen und dem Publikum war ein einzigartiges Erlebnis. Die Soundabstimmung der völlig unterschiedlich laut klingenden Instrumente von Veeh-Harfen, Bläsern, Schlagzeug, Alphorn und Ukulele war eine Meisterleistung von Thomas Schaller.

 

Vocal Fays

 

Im Sonntagsgottesdienst, den die vereinten Posaunenchöre Remchingen musikalisch begleiteten,  predigte Dekan Axel Ebert von den Gaben, die es zu vermehren, nicht nur zu bewahren galt.

 

Gottesdienst

 

Dies griffen Stengel und Pfarrer Hans-Martin Griesinger auf und überlegten, wie sie einen 20-Euro-Schein im Sinne Gottes vermehren könnten. Zur Überraschung aller Besucher fanden sich unter 150 Stühlen Kuverts mit einem Zwanziger drin, den sie für die Diakoniestation vermehren sollten. Die Ideen sprießten beim anschließenden Mittagessen sofort, sodass sich die Diakoniestation keine Sorgen um die eingesetzten 3000 Euro machen muss. Im Foyer gab es vielfache Informationen über Hilfen im Alter und im Sitzungssaal spielten Menschen mit Handicap an den Veeh-Harfen. Die Veeh-Harfe hat Hermann Veeh für seinen musikliebenden Sohn entwickelt, der mit Down-Syndrom zur Welt kam. In Anlehnung an alte Zupfinstrumente mit Notenschablonen baute er das Instrument, das auch ohne Notenkenntnisse von musikalischen Laien gespielt werden kann. Linde Walch hat dieses Instrument nach Remchingen gebracht, wo es zunehmend nicht nur ältere Anhänger fand. Inzwischen werden Veeh-Harfen in ganz Deutschland therapeutisch eingesetzt.   

„Hab mein Wagen voll beladen“ hätte Pfarrer Griesinger singen können, als er mit seinem Porsche Oldtimer-Traktor Rundfahrten durch den Ort machte. Die Kinder vergnügten sich, hübsch und fantasievoll geschminkt, in der Hüpfburg oder der Spielstraße. Abenteuerlich und fantastisch war die Show von Stuntman Marko König, der in Film- und Fernsehproduktionen die gefährlichen Szenen realistisch darstellt. „Mit Feuer und Flamme“ begeistert ist der in Singen Aufgewachsene auch für die Diakoniestation, die sich für die Menschen einsetzt.

 

Feuer und Flamme

 

Für viele Besucher war es ein schöner Tag der Begegnung und das Wetter zeigte sich von seiner freundlichen Seite.    

 

  Danke